Zukunftsthema: verantwortlicher Umgang mit Atommüll

02.-03.09.2026

Das Atommüllproblem in Deutschland drängt. Es betrifft alle Menschen, aber vor allem die jüngeren Generationen müssen mit einer Altlast umgehen, zu deren Entstehung sie nichts beigetragen haben.
Die Tagung bietet Informationen über Stand, Entwicklung und Problematiken des gesetzlich geregelten Verfahrens der Bundesregierung zur Standortsuche für hochradioaktivem Atommüll .Sie fragt nach ethischen Kriterien, die den Umgang mit hochradioaktivem Atommüll bestimmen müssten. Welche
Psychodynamiken in der Bevölkerung sind relevant? Was wäre hier demokratietheoretisch sinnvoll? Wie wollen wir uns als Gesellschaft und Kirche positionieren? Gibt es Aufgaben, die als ungelöst benannt werden müssen? Wie kann eine verbindliche und kontinuierliche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Transparenz aller Daten und Entscheidungen ermöglicht werden, und wie gelingt Generationenzusammenarbeit?

Eingeladen sind interessierte Bürgerinnen und Bürger, Politikerinnen und Politiker, Vertreterinnen und Vertreter von NGO´s, Engagierte innerhalb und außerhalb der Kirche sowie andere Verantwortungstragende in der Gesellschaft.

Referentinnen und Referenten:
Bundesgesellschaft für Endlagersuche BGE
Reinhard Überhorst, ehemaliges MdB (SPD), Wissenschaftlicher Berater,
Prof. Dr. Fernando Ens, Friedensethik Universität Hamburg (angefragt)
Frau Dr. Mangels-Voegt, Kompass-Beratung (angefragt)
N.N. aus dem Natioanlen Begleitgremium
u.a.

Die Tagung lädt zur eigenen Positionierung ein und möchte in einer demokratischen Kultur einem Ohnmachtsgefühls mit Motivation zur Mitgestaltung begegnen.

Leitung: Anke Fasse, Maike Lauther-Pohl, Wolfgang Vogelmann
Veranstalter: Christian Jensen Kolleg, Evangelische Akademie der Nordkirche
Anmeldung: bis zum 19.08.2026 unter oder 04671/9112-0
Teilnahmekosten (inkl. Einzelzimmer und Verpflegung): 150 Euro oder 50 Euro, nach eigener Einschätzung